Stand der App-Beschreibung: 30. Oktober 2026. Diese Erklärung beschreibt Blizn für macOS, iOS, iPadOS und die erste Apple-Watch-Fassung ab watchOS 10. Die Verarbeitung beim Besuch von blizn.de erläutert die gesonderte Website-Datenschutzerklärung. Die App befindet sich derzeit in TestFlight; der öffentliche App-Store-Vertrieb wird vorbereitet. Die interne TestFlight-Fassung enthält eine Watch-App; Widgets sind noch nicht enthalten.
Verantwortlicher und Kontakt
Martin Bergmann, handelnd unter Wallet-X, Einzelunternehmen, Alte Brauerei 8, 46509 Xanten, Deutschland.
E-Mail: info@wallet-x.de. Telefon: +49 2801 9879472. An diese Adresse kannst du auch Datenschutzanfragen richten.
Mailkonten und Nachrichten
Mit Google angemeldete Gmail-Konten verwenden die Gmail API. Andere entsprechend eingerichtete Konten verwenden IMAP und SMTP. Mac, iPhone und iPad verbinden sich direkt mit dem jeweiligen Anbieter. Die optionalen Verbindungswege der Watch sind im Abschnitt „Apple Watch und optionale Verbindungswege“ beschrieben. Dabei werden Kontokennung, E-Mail-Adresse, Anmeldedaten und die für die jeweilige Aktion erforderlichen Nachrichten, Absender, Empfänger, Ordnerinformationen und Anhänge verarbeitet. Die Dienste erhalten technisch auch deine IP-Adresse und Verbindungsdaten. Empfänger erhalten die von dir versendeten Nachrichten.
Wallet-X betreibt keinen zusätzlichen Mailserver und erhält durch diese Verbindungen keinen eigenen Zugriff auf dein Postfach. Die Verarbeitung bei deinem Mailanbieter richtet sich nach dessen Vertrag und Datenschutzhinweisen. Serveraktionen wie Versand, Verschieben oder Löschen verändern dein echtes Postfach.
Die Bereitstellung der von dir angeforderten Mailfunktionen erfolgt, soweit Wallet-X hierfür personenbezogene Daten verarbeitet, auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 Buchst. b DSGVO. Ohne die erforderlichen Kontodaten und Serververbindungen funktionieren Empfang und Versand nicht. Die übrigen lokalen Funktionen und Beispieldaten lassen sich ohne verbundenes Mailkonto nutzen.
Bei Gmail und Outlook/Microsoft 365 kann die Anmeldung direkt bei Google bzw. Microsoft erfolgen. Dafür übermittelt Blizn die Kontoadresse, App-Kennung und benötigten Mailberechtigungen an den jeweiligen Anmeldedienst. Blizn erhält eine Freigabe für Mailzugriff und Versand sowie einen erneuerbaren Zugang; die App speichert diese Tokens im lokalen Schlüsselbund des jeweiligen Geräts. Sie werden nicht über Blizns iCloud-Funktion oder Passwortsynchronisierung übertragen. Auf weiteren Mac-, iPhone- und iPad-Geräten ist eine eigene Anmeldung erforderlich. Eine gesonderte Ausnahme ist die ausdrücklich eingerichtete Übernahme des Gmail-Zugangs vom iPhone auf die gekoppelte Watch, wie nachfolgend erläutert. In der vorbereiteten Fassung ab Build 96 enthält der neue iCloud-Kontoabgleich weder die lokale OAuth-Zugangsreferenz noch die interne OAuth-Nutzerkennung oder Tenant-ID. Die Kontoadresse, der Anbieter und die Servereinstellungen können nach Aktivierung weiterhin synchronisiert werden. Die Kontoeinrichtung kann die öffentliche Anbieteridentität und eine Referenz auf den lokalen Zugang enthalten. Beim Entfernen eines Kontos auf diesem Gerät entfernt Blizn auch dessen lokalen OAuth-Zugang. Eine Freigabe beim Anbieter lässt sich zusätzlich in dessen Kontoeinstellungen widerrufen.
Google-Zugriff für Gmail
Für ein mit Google verbundenes Gmail-Konto verwendet Blizn die Berechtigungen openid, E-Mail-Adresse und https://www.googleapis.com/auth/gmail.modify. Die Anmeldeinformationen ordnen die Google-Freigabe deinem eingerichteten Postfach zu. Blizn liest und sendet über die Gmail API Nachrichten, ändert Markierungen und Ordnerzuordnungen und kann Nachrichten in den Papierkorb verschieben oder daraus zurückholen. Der Scope erlaubt kein unmittelbares endgültiges Löschen unter Umgehung des Papierkorbs. Nach deiner gesonderten Aktivierung werden darüber auch die unten beschriebenen Entwurfsfassungen gespeichert und abgerufen. Blizn verarbeitet die Daten für die von dir gewählten Mailfunktionen. Eine Kontoentfernung in Blizn löscht keine Nachrichten bei Gmail.
Du kannst die erteilte Freigabe in deinem Google-Konto unter den Verbindungen zu Drittanbietern widerrufen. Dadurch wird weiterer autorisierter Zugriff verhindert; bereits geladene lokale Daten oder Daten, die du an andere Dienste weitergegeben hast, werden dadurch nicht automatisch gelöscht. Für die Löschung lokaler Daten gelten die nachfolgenden Angaben. Die optionale KI-Hilfe steht nur für zulässige Inhalte anderer Anbieterkonten zur Verfügung.
Blizn richtet die Verwendung von Informationen aus Google-Workspace-Berechtigungen nach der Google-Workspace-Richtlinie für Nutzerdaten einschließlich ihrer Limited-Use-Beschränkungen aus. Wallet-X verkauft diese Informationen nicht, verwendet sie nicht für Werbung und nutzt sie nicht zum Training allgemeiner KI-Modelle. Weitergabe und menschlicher Zugriff sind auf die von diesen Regeln erlaubten Zwecke beschränkt.
Die KI-Hilfe ist für Gmail-Konten und die in Blizn daraus erzeugten Antwortentwürfe und Weiterleitungen gesperrt. Dies betrifft direkte Anfragen an OpenAI oder Anthropic, die ChatGPT-Anmeldung sowie den Kopierweg zu ChatGPT oder Claude. Die Sperre bleibt beim Wechsel des Absenderkontos und nach erneutem Öffnen eines gespeicherten Entwurfs erhalten. Bei nicht sicher zuordenbaren älteren Zitaten bleibt die KI ebenfalls gesperrt. Füge Gmail-Inhalte auch nicht manuell in eine KI-Anfrage für einen anderen Anbieter ein.
Die öffentliche Google-Freigabe ist noch nicht abgeschlossen. Die neue Gmail-Anmeldung wird derzeit nur mit freigegebenen Testkonten geprüft. Die Erlaubnis zum Testen bedeutet keine Produktionsgenehmigung.
Eine Anleitung zu Widerruf, erneuter Anmeldung und dem Entfernen lokaler Daten findest du unter Gmail-Zugang und gespeicherte Daten verwalten.
Apple Watch und optionale Verbindungswege
Die erste Watch-Fassung zeigt Eingangsmails, Nachrichtentexte und Anhangsnamen und ermöglicht kurze Antworten nach Vorschau und bewusster Sendebestätigung. Anhänge lassen sich dort noch nicht öffnen; neue Nachrichten, Pushdienste und Komplikationen sind noch nicht enthalten. Die Watch-App bietet keine KI-Schreibhilfe. Gmail-Inhalte werden auch durch die Watch-Anbindung nicht für KI-Verarbeitung freigegeben.
Für den Weg über das gekoppelte iPhone erlaubst du den Watch-Zugriff gesondert am iPhone. Die Watch erhält eine begrenzte Kopie der Eingangsmails mit Texten, Adressangaben und Anhangsnamen. Bestätigte Antworten werden über das iPhone und dessen vorhandenen Postausgang verarbeitet; für den tatsächlichen Versand muss Blizn am iPhone aktiv sein. Ein Wartestatus ist keine Versandbestätigung.
Für „Gmail direkt“ gibst du das Konto am iPhone gesondert frei und richtest den Zugang bewusst auf der Watch ein. Blizn überträgt dann den Gmail-Zugang einschließlich Access- und Refresh-Token über die gekoppelte Geräteverbindung an die Watch. Die Watch speichert ihn in ihrem eigenen, nicht synchronisierten Schlüsselbund und erneuert den Zugang unmittelbar bei Google. Abruf und Antworten verwenden direkt die Gmail API. Diese Übertragung erfolgt nicht über Blizns iCloud-Abgleich.
Für unterstützte IMAP-/SMTP-Konten kann auf Wunsch ein eigener HTTPS-Maildienst separat betrieben werden. Die Watch übermittelt ihm Kontokennungen, Nachrichtenkennungen, Leseaktionen und bestätigte Antworttexte. Der Dienst ruft Nachrichten beim Mailanbieter ab, versendet Antworten und verarbeitet dabei Nachrichteninhalte, Absender, Empfänger und Anhangsnamen. Die dafür benötigten Anbieterzugänge werden separat auf dem Server eingerichtet; Blizn überträgt nicht automatisch die Mailpasswörter des iPhones dorthin. Dienstadresse und Zugangsschlüssel werden am iPhone gespeichert und bewusst auf die Watch übernommen. Der Dienst kann unter anderem Aktionsstatus und OAuth-Zustand dauerhaft speichern. Betrieb, Speicherorte, Serverprotokolle und Aufbewahrung richten sich zusätzlich nach der Einrichtung dieses Dienstes und seinem Betreiber. Wallet-X stellt in dieser Fassung keinen zentral betriebenen Maildienst bereit.
Die Watch speichert eine begrenzte lokale Kopie empfangener Nachrichten sowie Antwortentwürfe und Versandstatus. Vollständig geladene Texte können offline erhalten bleiben. Die Verbindungswege haben getrennte Ablagen. Das Entfernen eines Kontos am iPhone löscht nicht sämtliche Watch-Kopien und entfernt keinen bereits eingerichteten unabhängigen Zugang vollständig. Entferne Gmail- oder Maildienstzugänge zusätzlich in den Watch-Einstellungen. Diese Zugangsentfernung lässt gespeicherte Texte auf der Watch bestehen. Bei einem eigenen Maildienst sind dortige Zugänge und gespeicherte Daten ebenfalls separat zu verwalten. Ein Widerruf bei Google entfernt keine bereits gespeicherten Texte.
Daten auf deinem Gerät
Die App speichert geladene Mailinhalte und Anhänge, Kontoeinstellungen sowie lokale Organisation wie Tags, Suchverlauf, Vorlagen, Signaturen und Wiedervorlagen im App-Datenbereich deines Geräts. Blizn verwendet die Verschlüsselung und Schutzfunktionen des Betriebssystems. Ab Fassung 0.40.0 (98) prüft die Mac-App vor dem Laden und Schreiben ihrer Maildaten das tatsächlich verwendete Datenvolume. Mailablage, Wiederherstellungskopien, heruntergeladene Anhänge, temporäre Vorschauen und der lokale Sync-Stand benötigen verschlüsselte Speicherorte. Auch beim Speichern empfangener Anhänge auf dem Mac prüft Blizn das Zielvolume. Ist die Verschlüsselung nicht bestätigt, wird der betreffende Zugriff angehalten; vorhandene Daten werden dadurch nicht gelöscht und Systemeinstellungen nicht geändert. Gegebenenfalls musst du FileVault aktivieren und Blizn neu öffnen. Ältere Testfassungen erzwangen diese Mac-Prüfung noch nicht. Unter iOS und iPadOS verwendet die App den Dateischutz des Betriebssystems bis zur ersten Entsperrung nach einem Neustart. Eine zusätzliche eigene Dateiverschlüsselung durch Blizn besteht nicht.
Kennwörter, API-Schlüssel und Anmeldetokens speichert die App im System-Schlüsselbund. Standardmäßig sind Blizns Schlüsselbundeinträge lokal. Für Mail- und App-Passwörter kannst du die unten beschriebene Synchronisierung über den iCloud-Schlüsselbund separat aktivieren. KI-Zugänge und Browser-Anmeldungen werden davon nicht erfasst. Zugangsdaten werden zur Anmeldung beim jeweils ausgewählten Dienst verwendet. Wallet-X erhält sie nicht über ein eigenes Backend.
Ohne Aktivierung der iCloud-Funktion wird die Einrichtung nicht über diesen iCloud-Abgleich auf weitere Geräte übertragen. Eine gesondert eingerichtete Watch-Verbindung bleibt davon unabhängig. Betriebssystem-Backups und Daten bei Mail- oder Kalenderanbietern hängen von deinen Einstellungen ab. Lokale Daten bleiben gespeichert, bis du sie über die verfügbaren App- oder Systemfunktionen entfernst. Das Entfernen der App löscht nicht zwangsläufig Schlüsselbundeinträge, Backups oder Daten bei anderen Anbietern.
Beim Entfernen eines Kontos auf diesem Gerät entfernt die App seine aktiven Konten- und Nachrichteneinträge, den zugehörigen Anhangcache und die lokalen Zugangsdaten. Frühere lokale Wiederherstellungspunkte der Mailablage werden durch den bereinigten aktuellen Stand ersetzt; der alte Migrationsstand und nicht mehr benötigte lokale Speicherobjekte werden entfernt. Andere Konten und ihre aktuellen Nachrichten bleiben erhalten. Verhindert ein Schlüsselbund- oder Dateisystemfehler die vollständige Bereinigung, zeigt Blizn einen Hinweis, merkt die offene Bereinigung über einen Neustart hinweg vor und bietet unter Einstellungen → Konten eine Wiederholung an.
Diese Bereinigung entfernt keine Betriebssystem-Backups, Dateisystem-Snapshots, bereits exportierten Dateien oder Kopien bei anderen Diensten. Für solche Kopien gelten zusätzlich die Lösch- und Aufbewahrungsmöglichkeiten des jeweiligen Systems oder Anbieters.
Optionale iCloud-Synchronisierung
Unter „iCloud & Geräte“ kannst du deine Einrichtung zwischen Mac, iPhone und iPad mit demselben Apple-Account synchronisieren. Über Apples CloudKit werden Kontoeinstellungen einschließlich Servernamen, Benutzernamen und E-Mail-Adressen, Kontofarben und Standardsignaturen, Signaturen mit eingebetteten Bildern, Vorlagen, Tags, lokale und intelligente Ordner sowie allgemeine Darstellungs- und Leseeinstellungen in der privaten iCloud-Datenbank gespeichert. Apple stellt die Speicherung und Übertragung bereit; Wallet-X betreibt dafür keinen eigenen Server. Die Funktion ist zunächst ausgeschaltet.
Mailinhalte, Mailanhänge, Entwürfe, Suchverlauf, KI-Zugänge, Schriftgröße, Nachrichten-Zoom, Abrufintervalle und der lokale Pausenstatus eines Kontos werden nicht über diese Funktion synchronisiert. Die App gleicht die Einrichtung während ihrer aktiven Nutzung ab; bei fehlender Verbindung bleiben Änderungen lokal vorgemerkt. Im privaten CloudKit-Bereich verwenden kleine Einträge verschlüsselte Datenfelder und größere Einträge verschlüsselt gespeicherte Assets. Die Schutzfunktionen bei Apple hängen zusätzlich von deinen iCloud-Einstellungen ab.
Mail- und App-Passwörter lassen sich über einen getrennten Schalter im iCloud-Schlüsselbund speichern und abgleichen. Dieser ist nach Apples Beschreibung Ende-zu-Ende-verschlüsselt. Voraussetzung ist, dass „Passwörter & Schlüsselbund“ auf den Geräten aktiviert ist. Bereits verwendete Zugangsdaten bleiben für die lokale Anmeldung verfügbar. Weitere Angaben findest du bei Apple zu iCloud und Datenschutz und Apple zur Sicherheit des iCloud-Schlüsselbunds.
Ausschalten beendet den Abgleich auf dem jeweiligen Gerät; bereits vorhandene lokale und iCloud-Daten werden dadurch nicht gelöscht. Andere aktivierte Geräte können weiter synchronisieren. Gelöschte Einträge werden mit einer Löschmarkierung abgeglichen. Bis zu 50 frühere Eintragsversionen bleiben im lokalen Wiederherstellungsverlauf. „Konto auf allen Geräten entfernen“ nimmt das Konto aus der gemeinsamen Einrichtung und pausiert es auf verbundenen Geräten; lokale Mails, Schlüsselbundeinträge und Nachrichten beim Mailanbieter bleiben erhalten. Das Zurücksetzen der iCloud-Verbindung entfernt den lokalen Abgleichsstand und den lokalen Wiederherstellungsverlauf, aber keine Daten in iCloud. Beim Wechsel des Apple-Accounts hält Blizn den Abgleich an, bis du die Verbindung bewusst zurücksetzt oder den bisherigen Account wieder verwendest.
Selbst angelegte Vorlagen, Signaturen, Absenderregeln und Suchordner können von dir ausgewählte E-Mail-Adressen, Serverordner, Suchbegriffe oder eingefügte Nachrichtentexte enthalten. Wenn du diese Einrichtung synchronisierst, werden auch diese Angaben an Apple übertragen. Der Ausschluss der automatischen Mailablage-Synchronisierung entfernt solche bewusst in die Einrichtung übernommenen Inhalte nicht.
Optionaler Entwurfsabgleich über dein Mailpostfach
Der Entwurfsabgleich ist zunächst ausgeschaltet und wird unter Einstellungen → Konten getrennt für jedes Konto auf dem jeweiligen Gerät aktiviert. Vor dem Einschalten erklärt ein Bestätigungsdialog, dass auch bestehende lokale Entwürfe dieses Kontos an den Mailanbieter übertragen werden. Verwende diese Funktion nur, wenn du die Speicherung dieser Inhalte bei deinem Mailanbieter möchtest.
Nach Aktivierung überträgt Blizn vollständige, in Blizn erstellte Entwurfsfassungen einschließlich An-, CC- und BCC-Feldern, Betreff, Text und HTML, Signaturen, übernommenen Originaltexten, Anhängen und den zum Weiterbearbeiten erforderlichen technischen Angaben direkt an den Mailanbieter. Nicht versandfertige Empfängerangaben und bislang ungesendete Texte können deshalb bereits beim Anbieter gespeichert werden. Der vollständige Editorzustand wird in einem eigenen Blizn-Datenanhang der Serverfassung aufbewahrt; die Weiterbearbeitung dieses Zustands erfolgt in Blizn. Fremde, im Webmail erstellte Entwürfe werden nicht automatisch übernommen. Zugangstokens und Kennwörter sind nicht Teil dieser Entwurfsdaten. Der Abgleich verwendet bei Google die Gmail API und bei unterstützten IMAP-Konten den Entwurfsbereich des Anbieters. Er überträgt keine Mailinhalte an Apples CloudKit oder einen Wallet-X-Server.
Zur Vermeidung unbeabsichtigten Überschreibens speichert Blizn neue Fassungen getrennt und erhält frühere Versionen beim Anbieter. Bei gleichzeitigen Änderungen können mehrere Fassungen zur Auswahl stehen. Ältere Versionen können im Webmail oder anderen Mailprogrammen als zusätzliche Entwürfe sichtbar bleiben und Speicherplatz im Postfach belegen. Die Speicherung richtet sich auch nach den Bedingungen und Speichergrenzen deines vorhandenen Mailkontos. Blizn beauftragt dafür keinen zusätzlichen Dienst; mögliche Kosten deines bestehenden Anbietervertrags bleiben unberührt.
Der Abgleich erfolgt bei aktiver Nutzung der App. Ohne Verbindung bleiben Änderungen lokal erhalten und werden später abgeglichen. Der Postausgang mit geplanten oder unklar zugestellten Sendungen wird nicht als Versandauftrag auf andere Geräte übertragen. Das Ausschalten beendet den weiteren Abgleich auf diesem Gerät, löscht jedoch keine bereits beim Anbieter gespeicherten Fassungen. Auch eine lokale Kontoentfernung beseitigt diese Serverkopien nicht. Verwalte und lösche gespeicherte Fassungen bei Bedarf zusätzlich in deinem Mailkonto. Die Gmail-KI-Sperre bleibt für zuordenbare Gmail-Inhalte einschließlich daraus entstandener Entwürfe erhalten.
Diese Verarbeitung erfolgt auf deine ausdrückliche Anforderung zur Bereitstellung des geräteübergreifenden Weiterbearbeitens, soweit Wallet-X hierfür verantwortlich ist, auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 Buchst. b DSGVO. Die Funktion lässt sich ohne Änderung der übrigen Mailfunktionen ausgeschaltet lassen.
HTML-Mails und externe Bilder
Externe Bilder in empfangenen HTML-Mails werden standardmäßig blockiert. Du kannst sie für eine Nachricht freigeben oder das automatische Laden in den Einstellungen aktivieren. Beim Laden verbindet sich dein Gerät mit dem jeweiligen Bildserver. Dieser erhält unter anderem deine IP-Adresse, den Abrufzeitpunkt und die angeforderte Adresse. Individuelle Bildadressen können dem Absender erkennen lassen, dass eine Nachricht geöffnet wurde. Externe Links werden erst nach deiner Auswahl im Browser geöffnet.
Die Webansicht verwendet keinen dauerhaften Website-Datenspeicher; JavaScript in empfangenen Nachrichten ist deaktiviert. Blizn selbst enthält keine Werbe- oder Analyse-SDKs und nutzt keine Werbe-ID. Das schließt die Verarbeitung durch von dir freigegebene externe Inhalte oder Dienste nicht aus.
Optionale KI-Schreibhilfe
Die KI-Hilfe ist standardmäßig ausgeschaltet und für Gmail-Inhalte wie oben beschrieben gesperrt. Für zulässige Inhalte anderer Konten gilt: Wenn du sie aktivierst und einen Text zur Bearbeitung freigibst, übermittelt Blizn den freigegebenen Text und deinen Auftrag direkt an den ausgewählten Dienst von OpenAI oder Anthropic. Der Text kann Namen, E-Mail-Adressen, Nachrichteninhalte und andere von dir ausgewählte Informationen enthalten. Der Dienst erhält außerdem die zur Authentifizierung erforderlichen Angaben und technische Verbindungsdaten. Bei einer ChatGPT-Anmeldung werden auch die für Anmeldung und Berechtigungsprüfung erforderlichen Kontoinformationen ausgetauscht.
Für die freiwillige Übermittlung an die KI-Schreibhilfe stützt sich Wallet-X, soweit Wallet-X hierfür verantwortlich ist, auf deine Einwilligung nach Art. 6 Abs. 1 Buchst. a DSGVO. Du kannst weitere Übermittlungen jederzeit durch Deaktivieren der Funktion verhindern. Ein Widerruf wirkt für die Zukunft; bereits beim Anbieter verarbeitete Daten werden dadurch nicht automatisch gelöscht. Mailfunktionen lassen sich ohne KI nutzen.
Wallet-X betreibt keinen eigenen KI-Proxy. Die OpenAI-Anfragen setzen derzeit store: false. Dies ist keine Zusage, dass der Anbieter keine Sicherheits- oder Verbindungsprotokolle speichert. Speicherfristen, mögliche Verwendung von Eingaben und Löschmöglichkeiten hängen vom Dienst, der Zugangsart und deinen dortigen Einstellungen ab. Informationen findest du bei OpenAI und Anthropic.
Im externen Modus kopiert Blizn den von dir freigegebenen Text in die System-Zwischenablage. Einfügen und Absenden im externen Dienst erfolgen durch dich. Eine geräteübergreifende Zwischenablage hängt von deinen Systemeinstellungen ab. Übermittle nur Inhalte, zu deren Verarbeitung du berechtigt bist. Deine Freigabe ersetzt keine erforderliche Rechtsgrundlage für personenbezogene Daten anderer Personen.
Kalender, Dateien und Mitteilungen
Wenn du E-Mail-Links, Siri oder Kurzbefehle für Blizn nutzt, übernimmt die App die von dir übergebenen Empfänger, Betreff- und Textfelder, Kontobezeichnungen oder Suchbegriffe für die gewählte Aktion. Neue Nachrichten werden zur Kontrolle geöffnet und nicht automatisch versendet. Gespeicherte Mailinhalte und Suchtreffer werden von diesen Aktionen nicht an Siri zurückgegeben. Für die Nutzung der Apple-Systemfunktionen gelten zusätzlich Apples Datenschutzhinweise und deine Systemeinstellungen. Die lokale Verarbeitung dient der von dir angeforderten Aktion nach Art. 6 Abs. 1 Buchst. b DSGVO, soweit Wallet-X hierfür verantwortlich ist.
Lesebestätigungen sind vorübergehend deaktiviert: Blizn fordert keine neuen Bestätigungen an und versendet keine Bestätigungsantworten. Bereits gespeicherte Entwürfe, Entscheidungen, Bestätigungsdaten und pausierte Postausgangseinträge bleiben auf dem Gerät erhalten. Historische Bestätigungen können weiterhin angezeigt werden; eine ausbleibende Bestätigung beweist nicht, dass die Mail ungelesen ist. Blizn verwendet keine Trackingpixel und keinen eigenen Rückmeldeserver.
Für einen ausdrücklich bestätigten Termin nutzt Blizn die systemseitige Kalenderfunktion. Die Aufnahme des Mailtexts in den Termin ist optional. Bei einem synchronisierten Kalender können diese Angaben an deinen Kalenderanbieter gelangen. Die native Kalenderoberfläche kann für die Auswahl von Teilnehmern einen durch das Betriebssystem geregelten Kontaktzugriff verwenden. Blizn übernimmt keine Kontaktliste in eine Marketingdatenbank.
Ausgewählte Dateien werden als Anhänge, Signaturbilder oder für einen Export verarbeitet. Beim Versand gelangen Anhänge an deinen Maildienst und die vorgesehenen Empfänger. Lokale Wiedervorlagen können nach deiner Systemfreigabe Mitteilungen anzeigen; deren Sichtbarkeit auf dem Sperrbildschirm hängt von deinen Einstellungen ab. Kalender- und Mitteilungsberechtigungen kannst du in den Systemeinstellungen verwalten. Diese Verarbeitung dient den von dir angeforderten Funktionen nach Art. 6 Abs. 1 Buchst. b DSGVO, soweit Wallet-X hierfür verantwortlich ist.
Testphase und Einmalkauf
Für die öffentliche Version ist eine kostenlose Testphase von 14 Tagen mit anschließendem Einmalkauf vorgesehen. Die Testphase wird als kostenloser, nicht verbrauchbarer In-App-Kauf über Apple aktiviert. Die dauerhafte Freischaltung ist ein getrennter, nicht verbrauchbarer In-App-Kauf. Es gibt kein Blizn-Abonnement und keine automatische Abbuchung nach der Testphase. Ohne Kauf bleiben nach Ablauf die App-Funktionen gesperrt; gespeicherte Konten und Daten werden dadurch nicht gelöscht. Die technische Integration ist für die Beta vorbereitet und muss vor der öffentlichen Freigabe in Apples Testumgebung abgenommen werden.
Apple verarbeitet die Kaufabwicklung und die hierfür erforderlichen Apple-Account- und Zahlungsdaten nach seinen Bedingungen. Blizn erhält über StoreKit die zur Prüfung der Freischaltung erforderlichen signierten Kaufbestätigungen, insbesondere Produktkennung, ursprünglichen Kaufzeitpunkt und einen möglichen Widerrufsstatus. Blizn prüft diese Informationen lokal und überträgt sie nicht an einen eigenen Wallet-X-Lizenzserver. Für eine verlässliche Preisvorschau berücksichtigt Blizn außerdem die von Apple signierte Installationsumgebung und die aktuelle Store-Region. In Testumgebungen oder bei nicht verlässlich passenden Preisangaben zeigt erst Apples Kaufdialog den aktuellen Einmalkaufpreis. Diese zusätzliche Prüfung erteilt keine Freischaltung und liest keine Zahlungsdaten aus. Kreditkarten- oder Bankdaten werden nicht in Blizn eingegeben. Für die Wiederherstellung kann eine Anmeldung oder Bestätigung bei Apple nötig sein.
Die App speichert zusätzlich den zuletzt beobachteten Zeitpunkt lokal in ihren Einstellungen, damit ein Zurückstellen der Geräteuhr keine bereits abgelaufene Testphase verlängert. Dieser Eintrag ist keine Kaufberechtigung; eine Freischaltung setzt eine verifizierte Apple-Kaufbestätigung voraus. Für die angeforderten Kauf- und Freischaltungsfunktionen ist, soweit Wallet-X hierfür personenbezogene Daten verarbeitet, Art. 6 Abs. 1 Buchst. b DSGVO maßgeblich. Ergänzende Informationen zu Apples Verarbeitung stehen unter App Store und Datenschutz.
TestFlight und Fehlerberichte
Die Beta wird über Apples TestFlight verteilt. Apple erfasst automatisch Absturz- und Nutzungsinformationen und stellt sie dem Entwicklungsteam zur Verfügung. Dazu gehören beispielsweise App- und Betriebssystemversion, Gerätetyp, Installationen, Sitzungen und Absturzprotokolle; je nach Einladungsart auch Name und E-Mail-Adresse. Diese automatische Erfassung lässt sich innerhalb von TestFlight nicht ablehnen.
Wenn du freiwillig Feedback sendest, erhält das Entwicklungsteam auch deine Kommentare und gegebenenfalls Bildschirmfotos. Entferne vorher vertrauliche Mailinhalte und Zugangsdaten. Wallet-X verwendet diese Informationen zur Fehlerbehebung und Verbesserung von Blizn auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 Buchst. f DSGVO. Das berechtigte Interesse ist eine zuverlässige und sichere App. Die Daten werden nicht für Werbung verwendet oder von Wallet-X an Dritte weitergegeben.
Wallet-X bewahrt eigene Kopien nur so lange auf, wie sie für die Bearbeitung und Nachverfolgung des jeweiligen Fehlers erforderlich sind, und löscht oder anonymisiert sie anschließend, sofern keine rechtliche Aufbewahrungspflicht besteht. Apple bewahrt Beta-Feedback nach seinen Hinweisen ein Jahr auf; Absturz- und Nutzungsinformationen können dort bis zur Fehlerbehebung gespeichert werden. Apples Verarbeitung und Verwaltungsmöglichkeiten erläutert TestFlight und Datenschutz.
Kontakt und Support
Wenn du Wallet-X per E-Mail kontaktierst, werden deine Adresse, die Angaben in deiner Nachricht und freiwillige Anhänge zur Bearbeitung der Anfrage verarbeitet. Das Supportpostfach info@wallet-x.de wird bei IONOS SE, Elgendorfer Straße 57, 56410 Montabaur, Deutschland, betrieben. Innerhalb von Wallet-X hat ausschließlich Martin Bergmann Zugriff auf die Supportnachrichten. IONOS stellt die technische Übermittlung und Speicherung bereit. Zugang zu deinem Postfach oder vollständige Mailinhalte sind für eine allgemeine Supportanfrage nicht erforderlich.
Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 Buchst. b DSGVO für Anfragen zur App-Nutzung, ansonsten Art. 6 Abs. 1 Buchst. f DSGVO für die Bearbeitung eingehender Anliegen. Soweit gesetzliche Aufbewahrungspflichten bestehen, gilt Art. 6 Abs. 1 Buchst. c DSGVO. Gewöhnliche Supportanfragen einschließlich ihrer Anhänge werden grundsätzlich sechs Monate nach abschließender Bearbeitung gelöscht. Soweit eine gesetzliche Aufbewahrungspflicht besteht oder einzelne Unterlagen noch zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen erforderlich sind, bleiben nur die dafür benötigten Unterlagen für die jeweils erforderliche Dauer gespeichert. Die Sechsmonatsfrist betrifft die bei Wallet-X gespeicherten Supportanfragen; für die Speicherung bei Apple gelten dessen eigene Fristen.
Verarbeitung außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums
Die von dir ausgewählten Mail-, Kalender- und KI-Dienste sowie Apple können Daten auch außerhalb des EWR verarbeiten. Welche Länder, Gesellschaften und Schutzmaßnahmen betroffen sind, hängt vom Dienst und deinem Konto ab. Maßgeblich sind dessen Datenschutzhinweise und Vertragsunterlagen. Bei Übermittlungen, die Wallet-X selbst verantwortet, sind die Voraussetzungen der Art. 44 ff. DSGVO einzuhalten, beispielsweise ein anwendbarer Angemessenheitsbeschluss oder geeignete Garantien wie Standardvertragsklauseln. Auskunft über Wallet-X betreffende Empfänger und Garantien erhältst du über den oben genannten Kontakt.
Deine Rechte
Unter den gesetzlichen Voraussetzungen hast du Rechte auf Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung der Verarbeitung und Datenübertragbarkeit. Du kannst einer Verarbeitung auf Grundlage berechtigter Interessen aus Gründen deiner besonderen Situation widersprechen. Erteilte Einwilligungen kannst du jederzeit für die Zukunft widerrufen.
Du kannst dich bei einer Datenschutzaufsichtsbehörde beschweren, insbesondere an deinem Aufenthaltsort oder am Ort eines vermuteten Verstoßes. Für den Sitz von Wallet-X ist die Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit Nordrhein-Westfalen zuständig. Für bei anderen Diensten gespeicherte Daten nutze zusätzlich deren Kontakt- und Löschmöglichkeiten.
Wallet-X nutzt die erhaltenen Beta- und Supportdaten nicht für automatisierte Entscheidungen mit rechtlicher oder vergleichbar erheblicher Wirkung und erstellt daraus keine solchen Profile. Änderungen an den hier beschriebenen Datenflüssen werden vor Einführung in dieser Erklärung berücksichtigt.